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Während des 9-monatigen Sprachkurses
an der Akademie Klausenhof am Niederrhein hat er nicht nur gut
Deutsch gelernt. Er brachte auch einen Solarkocher mit, der in einem
Betrieb in Paderborn gefertigt wird und den man in Tansania nachbauen
könnte. Für dieses Projekt will er bei seinem Bischof werben; denn
– abgesehen vom ökologischen Wert – wäre ein solcher
Solarkocher für viele Dorfbewohner, die meist noch keinen Zugang zu
anderen Energiequellen haben, von großem wirtschaftlichen Nutzen.
Um ihn gleich näher kennenzulernen,
luden die Eine-Welt-Kreise unserer Pfarreien am 1. Juli zu einem
Begrüßungsabend nach St. Peter und Paul ein.
Bereits im vorangehenden Gottesdienst
begrüßte ihn eine kleine Schola mit liturgischen Gesängen auf
Suaheli und machte so unser herzliches Willkommen für ihn deutlich.
Auch das Vaterunser sprachen Ida Ziegler und Hedi Lamm (beide mit
Tansania-Erfahrung) zusammen mit Pfarrer Silverius auf Suaheli und
gaben dann den Friedensgruß in dieser Sprache weiter.
Eine erfreulich große Zahl von knapp
dreißig Personen versammelte sich anschließend auf der Bühne des
Pfarrsaals. Nach einem fränkisch-afrikanischen Imbiss zeigten wir
zur Einstimmung auf Land und Leute Ausschnitte aus einem Film über
den Besuch von Bischof Friedhelm in unserer Partnerdiözese Mbinga.
Danach berichtete unser Gast über seine Familie und seinen Werdegang
zum Priester. Auch beantwortete er Fragen der Zuhörer zur Situation
in seinem Land und über die Eindrücke, die er bei seinem ersten
Besuch in Deutschland gewonnen hat.
Alle hörten interessiert zu und
freuten sich, dass er die deutsche Sprache schon so gut beherrscht.
Es war ein gelungener Abend, der
Appetit auf eine Reise nach Tansania machte. Pfarrer Silverius wird
uns dann gerne begrüßen mit:
Karibu Tansania
(Herzlich
willkommen in Tansania)
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